Freitag, 5. März 2010

Highlight der Woche

fällt aus.

Die Schulaufsicht macht uns keine Hoffnung auf einen anderen Schulplatz für Aaron.
Und das Telefonat mit der Schule hat auch nicht gerade dazu beigetragen, das ich jetzt bessere Laune habe.

Dyskalkulie hin oder her - ab dem zweiten Halbjahr der vierten Klasse wird Aaron in Mathe bewertet, lt. Gesetz ab der fünften Klasse ohne Rücksicht auf Verluste. Damit dürften wir - was die Lernbereitschaft angeht - einen neuen Tiefpunkt erreichen.

Ein lapidares "das ist eben so!" hilft uns jetzt auch nicht wirklich weiter.

Erwähnte ich bereits, das ich eine Stinkwut habe? Warum kann nicht am Wochenende die Schule implodieren? Einfach so??? Und wie durch Zauberhand entsteht eine Schule mit jungen, motivierten Lehrern, die die Kinder ernst nehmen, motivieren, fordern und fördern? Mit kompetenten Lehrern, die ihren Job ernst nehmen?
OK, man wird ja mal träumen dürfen.

Ich mag nicht mehr. Ich bin es leid, ich bin müde, ich bin frustriert und ich habe keine Ahnung, wie ich Aaron bei diesem Schul-Elend durch die nächsten zwei Jahre bekommen soll.

Ich freue mich jetzt auf das Wochenende. Das ist sowas von nötig! Aber sowas von!

Kommentare:

  1. Ach Maren, ich kann dich so gut in deinem Frust verstehen. Habe selbst zwar keine Kinder, kann mich aber noch sehr gut an meine Schulzeit erinnern, als mir die Lehrer irgendwie das Lernen richtig ausgetrieben haben. Ich wünsche dir, dass ihr das irgendwie in den Griff bekommt.

    Und wünsche dir ein ganz wundervolles und erholsames Wochenende, Liebes...

    Ganz liebe Grüße, Marikka

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  2. Warscheinlich gehen die Lehrer auch nicht gerne zur Schule und denken sich, warum sollen es die Kinder besser haben. Habe heute auch mit einer gefrusteten Mutter gesprochen deren behindertes Kind als einfach "nur unartig" hingestellt wird. Und der Schulhelfer ist auch eher eine Bremse als eine Hilfe!!!
    Ich weiß das ist kein Trost, leider nur die Ralität an Berliner Schulen!

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  3. Hallo Maren :-)
    Im ersten Moment ist der Gedanke sehr verlockend die Schule deines Sohnes in Schutt und Asche zu sehen. Der Gedanke tröstet aber er löst nicht deine angestauten Emotionen in dir.

    Ein Telefonat ist eine NOTlösung aber für ein solch arges Problem- mit Sicherheit nicht der richtige Weg.

    Ich würde dir raten in der kommenden Woche einen Gesprächstermin mit der Schulleitung/Rektor(in)/ Aufsicht etc. auszumachen, um in Ruhe alles NOTWENDIGE zu besprechen.

    Für das Gespräch empfehle ich dir eine verbal starke vertraute Person mitzunehmen- die in alles involviert ist und Dich tatkräftig unterstützen kann. Damit du deine Wünsche, Ängste und Kritikpunkte an den Mann/Frau bringen kannst! Versuche ruhig und sachlich zu bleiben- damit kommst du kompetent und stark rüber.

    Versuche deine Wut vor den Kindern über das Thema Schule etwas hinter dem Berg zu halten. Damit deine Ansichten sich nicht allzu sehr auf dein Kind übertragen. (Bin mir sicher das du das bereits tust) Aber Kinder sind sehr feinfühlig und sehen in Dir- ihr Vorbild. Wenn es der Mama nicht gut geht- geht es ihnen auch sehr nahe.

    Ich wünsche Dir Viel Glück und gute Nerven.

    Liebe Grüsse
    Brooke

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  4. Och menno! Das kann doch nicht wahr sein? Ist denn die geistige Unversehrtheit der Kinder heute kein schützenwertes Gut mehr? *drückdichganzdoll* Ich hatte so gehofft, dass es auch für Euch eine glückliche Wendung geben wird! Ich wünsche Dir und Aaron starke Nerven und ein dickes Fell für die nächsten zwei Jahre!

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  5. Sch**ßendreck. Hat es irgendwelchen Zweck, vielleicht noch auf eine Art Wunder zu hoffen? :(

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Danke, dass Du vorbeigeschaut hast!