Samstag, 18. Juli 2009

Workshoptag im Scrap-Village

Heute war ich scrappen.
In meiner alten Heimat, in Alt-Tegel gibt es einen zauberhaften kleinen Scrapbooking-Laden - Scrap-Village. Nur gut, das ich nicht mehr in Tegel wohne. Nur gut, das es so ein kleines schnuckeliges Lädchen nicht in meiner Nähe in Köpenick gibt. Ich wäre sowas von pleite, pleiter, am pleitesten...(wuah, was bitte ist die Steigerung von pleite *giggel*)

Kennt Ihr das, wenn man nach vielen Jahren an den Ort zurückkehrt, mit dem man unglaublich viele Erinnerungen verbindet (Layoutwürdig). Vor C&A haben wir uns immer mit Freundinnen getroffen, so manches Blind-Date Treffen nahm da seinen Anfang und ein oft ein ebenso abruptes(schüttel)Ende. Eis essen, spazierengehen, meine ersten Ausflüge mit Taschengeld allein in "die Stadt" - das alles war Tegel. Und nun war ich jahrelang nicht mehr da und alles ist vertraut und doch NEU. Andere Läden. Fremd irgendwie. Ein ganz eigenes Gefühl.

Die Berliner werden ja derzeit auf eine harte Probe gestellt, was die Fortbewegung quer durch die Stadt angeht. Ich habe mir also Notfall-Rationen, ein aufgeladenes Handy und ein Buch eingepackt und mich auf die 90 Minuten Reise begeben. Es war total langweilig! Nachdem der BVG-Planer endlich mit mir gespochen hat, schlug er mir doch glatt vor, die S-Bahn zu ignorieren, mit dem Regio ab Erkner zu fahren. Ich habe das einfach mal gemacht und siehe da - 62 Minuten später war ich in Tegel. Tja, blöd das - auch wenn die S-Bahn wieder fährt könnte es sein, das ich die Tour Erkner-Mitte-Tegel auf diesem Wege zurücklege. Dumm gelaufen liebe S-Bahn!

Nun zum Workshop. Die liebe Andrea Gomoll ist ja nicht nur eine begabte Scrapperin, eine Designerin, die Chefin der SAZ, nein sie fotografiert auch von Berufs wegen, nicht nur zum Vergnügen. Mit einem kleinen Mini-Fotostudio war sie heute vor Ort. Also gab es eine Foto-Session und anschließend wurde das Foto gleich verscrappt.

Cool!

Nette Leute, netter Laden, lecker warmer Apfelkuchen, Kaffee und scrappen. Was wünscht sich Frau mehr?
(Einen Goldesel, einen Lottogewinn, einen neuen Film mit George Clooney, aber das ist ein anderes Thema)

Ich hatte jedenfalls einen fabelhaften Tag. Die Rückreise nach Erkner war übrigens ebenso einfach wie langweilig. Meine Notfall-Ration hab ich nicht gebraucht.

Und hier mein Layout:

Kommentare:

  1. Hallo Liebe Maren.War sehr nett Dich mal kennenzulernen.Dein Layout habe ich jetzt erst richtig bestaunt.
    Wenn man einem Nicht-Berliner sagt das man eine Stunde mit dem Zug unterwegs ist...und immer noch in Berlin......lol

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  2. Hallo Maren,
    wenn du glaubst, dass man nicht verarmt, wenn gerade kein Scrap-Laden fußläufig zu erreichen ist, dann müßtest du mal Sandra und mich befragen. Um unseren Wohnort herum gibt es weit und breit keinen Laden. Der nächste (!!!) ist 215 km entfernt und die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden. Das zum Thema am pleitesten ;-). Scrap-Village haben wir letztes Jahr beim Stempel-Mekka kennengelernt. Gefiel mir auch sehr gut. Und auch dein LO ist wirklich schön geworden. Viele Grüße aus der Scrap-Diaspora ;-)

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  3. Da kann Silke sich wohl an mehr erinnern als ich - aufgrund mehrerer akuten Kaufräusche habe ich wohl die Name der einzelnen Shops gar nicht mehr aufnehmen können... Aber man kann tatsächlich auch auf dem Postweg pleite gehen. :)
    Herzliches Beileid zur S-Bahn-Situation. Wird mittlerweile sogar bei UNS schon in der Zeitung erwähnt!

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  4. Hey! Ich hab mich total gefreut, dass Du da warst und dass wir uns (nach 2 Jahren) mal wieder gesehen haben ;-)

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Danke, dass Du vorbeigeschaut hast!