Samstag, 16. Juni 2007

Rent a Huhn und Veränderungen

Es kommt wie es kommen mußte, Unwetterwarnungen in Berlin und wir beschließen kurzerhand NICHT nach Spandau zu fahren (sind immerhin 60 km die einfache Strecke), denn MAGMA spielt ja erst um 19.30 Uhr und dann mit den Kids klatschnass im Gewitter - nein danke. Also kuzerhand umgeplant und stattdessen zum Köpenicker Sommer in die Altstadt inkl. Tretboot fahren. Bei strahlendem Sonnenschein. Hätten also doch nach Spandau..... nein, wir denken das jetzt nicht zu Ende....

In meiner liebsten Tageszeitung erscheint derzeit wieder ein Ausflugs-Guide mit tollen Tipps für Brandenburg. Und das habe ich gefunden:

Hühner-Leasing
Miete ein Huhn für 36 Euro und Du erhälst jeden Freitag 6 frische Eier (Selbstabholung). Nach 2 Jahren darfst Du das Huhn dann als Suppenhuhn mitnehmen oder aber schenkst ihm das Gnadenbrot auf dem Hühnerhof für 10 Euro.
Rent a Huhn Schade, für uns ist es leider zu weit weg, obwohl Michael ja oft auf der A9 auf Dienstreise ist, wär es doch ein Umweg... Aber für solche Ideen kann ich mich begeistern.

Heute zeige ich Euch noch das Layout was ich für Marions Challengetime gemacht habe. Es war das Thema Veränderungen
Neulich fiel mir ein altes Foto vom Brandenburger Tor in die Hände. Und dann letzte Woche bei meiner Stadttour habe ich versucht, das Tor aus der gleichen Perspektive zu fotografieren. Hat nicht ganz geklappt, ich hätte nämlich mitten auf der Straße stehen müssen *lol* aber die Veränderung kann man doch gut erkennen: Hier das Journaling zum Foto:

Immer wenn in den 70iger Jahren meine Familie aus Lübeck zu Besuch nach Berlin kam, fuhren wir auch zum Brandenburger Tor. Dort gab es ein kleines Aussichtstürmchen mit einer Plattform. Von dort konnte man in den „Osten“ gucken. Als Kind verstand ich es nicht, denn es gab in meinen Augen nix zu sehen. Meine Oma träumte davon durchs Brandenburger Tor zu gehen und erzählte von ihrem Leben als junge Frau im Berlin der 30iger Jahre. Als 1989 die Mauer fiel gab es ein Weihnachtsgeschenk an die Berliner. Am 22.12.1989 wurde der Grenzübergang direkt am Brandenburger Tor eröffnet. Mitten in der Nacht fürs „normale“ Volk.
Ich gehörte zu den ersten, die offiziell durch Tor laufen konnten. Ich habe an meine Oma gedacht und geweint Heute erinnert nichts mehr daran, dass das Brandenburger Tor viel Jahre ein sehr stiller Ort war. Es ist jetzt der pulsierende Mittelpunkt einer Metropole. Wann immer ich am Brandenburger Tor bin, denke ich an meine Oma. Sie hat den Mauerfall nicht mehr erlebt. Es hätte sie zum glücklichsten Menschen der Welt gemacht.




Jetzt werde ich versuchen, meine Rohbauten auf meinem Tisch zu vervollständigen.
Liebe Grüsse - Maren

1 Kommentar:

  1. Naja, ehe ich mich jeden Freitag ins Auto setze, um sechs Hühnereier abzuholen ... Ich weiß nicht - und ein zwei Jahre altes Huhn muss man ganz schön lange kochen.;-)
    Da finde ich die Bringedienste (also Gemüse- und Obstkorb-Abo bzw. Milchabo) besser durchdacht.

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